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Entstehung von Schiefer

 
 

 
 

Vor rund 350 Millionen Jahren entstand durch unterschiedliche geologische Zufälle aus feinkörnigem Tonschlamm ein Sedimentgestein besonderer Art: Schiefer

Zunächst lagerte sich der Tonschlamm im Meer ab – das Material ist Verwitterungsschutt, der durch Wind und Flüsse vom Festland zum Meer transportiert und dort parallel in feinen Schichten abgelagert wurde, wodurch die gute Spaltbarkeit bedingt ist. In erster Linie handelt es sich um Quarz, Feldspat und Glimmer.
Es entstanden Schichten bis zu mehreren 1000 m , wobei die
Ablagerungsmächtigkeit zu einer Kompaktion bei hohen Temperaturen und Drücken führte. Mit zunehmendem Druck wurde der abgelagerte Tonschlamm immer mehr verdichtet und das enthaltene Wasser herausgepresst. Dabei wurde der Tonschlamm in einen Tonstein umgewandelt.

Bei höherem seitlichen Druck und höheren Temperaturen, wie es während der Bildung von Gebirgen vorkommt, wurde der Tonstein schließlich in einen Tonschiefer umgewandelt, es entstand durch Faltung die eigentliche Schieferung.

Bei besonders hohen Druck- und Temperaturverhältnissen kann ein Glimmerschiefer entstehen, der ein anderes Aussehen als Tonschiefer hat – die Schieferung kann leicht wellig sein oder Verfältelungen (Runzeln) aufweisen. Oftmals hat die Oberfläche einen silbrigen Glanz und es können auch größere Minerale eingesprenkelt sein.
Das blau-graue, seidig glänzende Gestein wird seit jeher für besondere Architektur genutzt. Doch wer weiß, dass es Schiefer auch in anderen Farben gibt?

Je nach Zusammensetzung der natürlichen Bestandteile entstanden unterschiedliche Farbnuancen des Schiefers. So gibt es an manchen Vorkommen auch Schiefer mit Rot- oder Grüntönen. Die Farbe des Schiefers hängt hauptsächlich von den Mineralien, deren Korngröße und der Struktur des Steines ab. Alle drei Eigenschaften zusammen ergeben das für ein bestimmtes Gestein typische Erscheinungsbild.

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